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Wappen der Gemeinde und der Ortsteile


Die Verwendung des Kreuzauer Gemeindewappens bedarf der Genehmigung der Gemeinde Kreuzau.

Die Informationen zu den Wappen der Ortschaften wurden von Herrn Karl-Josef Nolden zur Verfügung gestellt.

Wappen der Gemeinde Kreuzau

Wappen Kreuzau
Geteilter Schild: Oben in schwarzem Schildhaupt ein durchgehendes (gelbes) Kreuz; unten in Gold (gelb) ein schwarzer bewehrter Löwe in Gold (gelb) mit roter Zunge.

Das Kreuz weist auf den Gemeindenamen hin, der in einer Urkunde von 1319 mit "Auwe superior" angegeben wird. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde dem "Auwe" noch der Name der dem Heiligen Kreuz geweihten Kirche vorangestellt. Daraus entstand dann schließlich "Kreuzau". Hauptbestandteil des Wappens ist der Löwe, der einem alten Schöffensiegel vom 23.1.1356 nachgebildet worden ist und bei dem es sich zweifellos um den Jülicher Löwen handelt. Mit Gebietsänderungsvertrag vom 12.9.1968 haben sich die bisherigen Gemeinde Bogheim,
Boich-Leversbach, Drove, Kreuzau, Stockheim, Thum, Üdingen und Winden zu der neuen Gemeinde Kreuzau zusammengeschlossen und auf das Wappen der früheren Gemeinde Kreuzau geeinigt.



Wappen von Bogheim

Wappen Bogheim
In Silber (Weiß) drei aufwärts gerichtete grüne Buchenblätter.
Über die Bedeutung des Wappen ist leider nichts zu erfahren. Etvl. deutet dies auf die Waldungen der Nordeifel hin.
Verwaltungsmäßig gehörte der Ort zum Amt Stockheim-Kreuzau.
Genehmigt am 24. Mai 1967.



Wappen von Boich/Leversbach

Wappen Boich/Leversbach
Von Schwarz zu Grün gespalten, vorn ein goldenes (gelbes) Gereonkreuz, daneben eine aufrechtstehende silberne (weiße) Feder.
Gereonkreuz - Gänsefeder: Patron der Pfarrkirche Boich ist der hl. Gereon. Die Rektoratskirche Leversbach ist dem Kirchenlehrer Albertus Magnus geweiht.
Genehmigt am 30. September 1966.



Wappen von Drove

Wappen Drove
Das Wappen in Blau, ein nach rechts springender Hirsch in Silber mit goldenem Geweih. (1654)
Springender Hirsch: Der Hirsch weist auf den Wildreichtum in den Grafen von Weworden gehörenden Wäldern der früheren Herrlichkeit Drove hin. Graf Adam von Weworden Besitzer der Burg Drove 1538/43, wurde 1502 von Jülich belehnt.



Wappen von Obermaubach-Schlagstein

Wappen Obermaubach
Löwe: von Nideggen (Jülich)
- Obermaubach-Schlagstein war von ca. 1313 bis 1804 ein Stadtteil von Nideggen.
- Von 1804 bis 1971 gehörte Obermaubach-Schlagstein zum Amt Nideggen
- Ab 1.1.1972 wurde der Ort in die Gemeinde Kreuzau eingegliedert.

Metallfarbe als Absatz.

Blaue Welle: Rur und Stausee

Grün: Farbe der umgebenden Flora und Fauna

Mühlrad: Der älteste historische Nachweis zur Geschichte und zum Namensgeber des Ortes, Grafengeschlecht und Grafschaft,
Molbach - Mühlbach - Maubach (Mühlbach= altniederdeutsch "Molbach")

Getreidemühle
erstmals erwähnt ca. 1100 n. Chr.
urkundlich dokumentiert von 1500 bis ca. 1960 n. Chr.

Ölmühle
erwähnt von 1805 bis 1865 (auf dem heutigen Grundstück Seestr. 15) Das Wappen wurde 2006 neu gestaltet.



Wappen von Stockheim

Wappen Stockheim
In Rot ein durchgehendes silbernes (weißes) Andreaskreuz.
Andreas - Kreuz: Die Pfarrkirche ist dem hl. Apostel Andreas geweiht. Die alte Kirche wurde im 11 Jh. erbaut, die neue 1907.
Genehmigung am 27. September 1964.



Wappen von Thum

Wappen Thum
In Rot drei 2:1 gestellte mit der Spitze nach oben gekehrte goldene (gelbe) Schwerter, im Schildfuß ein Silbener (weißer) durchgehender Wechselzinnenbalken.
Drei Schwerter - Mauer: Die Patrone der Rektoratskirche ist den Märtyrern und Jungfrauen Fides - Spes - Caritas geweiht. Die Mauer weist auf die frühere Herrlichkeit Thum hin. Die Herrschaft Thum ging 1501 durch Erbschaft an Gerhard von Palant aus Gladbach über. Dessen Tochter Agnes heiratete Wilhelm von Nesselrode aus Ehrenshoven (bis 1558).
Genehmigt am 19. September 1965.



Wappen von Üdingen

Wappen Üdingen
Lilie - Fluß. Im Ort wurde bis in den 2. Weltkrieg Papier erzeugt. Hierzu eignete sich vorallem das weiche Rurwasser. Keine weiteren Erkenntnisse.



Wappen von Untermaubach

Wappen Untermaubach
Es gibt derzeit keine Unterlagen zum Wappen.



Wappen von Winden

Wappen Winden
In Grün eine silberne (weiße) hängende Weintraube mit Stiel und zwei goldenen (gelben) Blättern.
Weintraube: Noch bis ins 20. Jahrhundert wurde Wein angebaut. Die Kirche St. Urban wurde 1887 erbaut und dem hl. Papst Urban geweiht.
Genehmigung am 25. September 1964.




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