Panoramaweg West

Natur mit allen Sinnen erleben auf attraktiven Wanderrouten

In unserer Gemeinde laden abwechslungs- und naturerlebnisreiche Wandermöglichkeiten auf attraktiven und vielseitig interessanten Wanderrouten in einer an Erholungswert reichen und schönen Landschaft zu Entdeckungstouren ein, die zu jeder Jahreszeit ihren besonderen Reiz haben. Bei der Auswahl aus dem vielseitigen Wanderangebot findet derjenige, der die Natur erleben und seine Freizeit mit allen Sinnen aktiv oder auch still genießen möchte, die auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Wanderroute.

 

Bei der Frage, ob man sich für eine längere Wandertour, auf der man die Höhenwege mit ihren „Eifelblicken“ und das wechselnde Panorama zwischen Berg und Tal -z. B. auf der „Buntsandsteinroute“ als Partnerweg des „Eifelsteiges“ oder dem „Panoramaweg West“- in vollen Zügen genießen kann, oder für eine nicht weniger attraktive Kurzroute -z. B. in der Ebene am Rurufer entlang unter Nutzung der Rurtalbahn beim Rückweg, oder im Natur- und Vogelschutzgebiet „Drover Heide“- entscheidet, spielt natürlich neben dem Geschmack auch die Kondition eine entscheidende Rolle. Sicher ist auf jeden Fall, dass die Bewegung in der Natur immer ein Erlebnis für die Sinne ist und sich auf Körper, Geist und Seele und auf die Gesundheit positiv auswirkt.

In den Amtsblättern aus der Vergangenheit haben wir Sie zu den jeweiligen aktuellen Wander-Highlights und stattfindenden Events unserer Heimatgemeinde eingeladen und viele Wanderer haben ihre Wanderschuhe geschnürt und sind mit uns losmarschiert oder haben anschließend die einzelnen vorgeschlagenen Routen auf eigene Faust erwandert.

 

Zum Start in die Wandersaison 2009 berichteten wir über die im Rahmen des Projekts „Wanderland Rureifel“ zu den Themenschwerpunkten „Natur“, „Kultur“ und „Wasser“ u. a.  ausgewiesenen neuen Rundwanderwege „Panoramaweg West“ und „Wassererlebnispfad“, deren Erwanderung sich großer Beliebtheit erfreut. In den hierzu anlässlich des vorgenannten Projekts erschienenen Wanderwegeflyern wurden die Wege thematisch beschrieben und der Streckenverlauf dargestellt. Vom Rureifel-Tourismus e.V. wurden die Gesamtwanderstrecken komplett ausgeschildert und an den Startpunkten mit Wandertafeln ausgestattet.

 

Leider haben wir jedoch immer wieder erfahren müssen, dass einzelne Hinweisschilder in der Örtlichkeit abgeknickt oder mitsamt der aufgestellten Pfosten ganz entfernt und sogar Wandertafeln mit Farbe besprüht wurden, sodass der Streckenverlauf nicht mehr zu erkennen war. Die Pfosten und Hinweisschilder werden natürlich nach Kenntnisnahme des Fehlens erneuert; dies braucht jedoch Zeit und verursacht zudem unnötige Kosten. Da  es jedoch ohne  wegweisendes Hinweisschild an Kreuzungen und Abbiegungen für ortsunkundige Wanderer ziemlich schwierig ist, zu erkennen, wo der Streckenverlauf weiterführt, haben wir die Streckenführungen der einzelnen Wanderrouten detailliert beschrieben und geben Ihnen nachstehend die präzise Beschreibung des  „Panoramaweges West“ zur Erwanderung anhand.

 

Alle weiteren Wanderrouten und -möglichkeiten unserer Gemeinde an dieser Stelle zu beschreiben, würde die Seiten des gesamten Amtsblattes ausfüllen. Besuchen Sie daher hierzu unsere Internetseiten.

 

Unter der Adresse www.kreuzau.de und hier im Speziellen unter „Freizeit, Kultur und Tourismus“ sowie „Wander- und Erlebnisgemeinde“ finden Sie alles Wissenswerte rund ums „Wandern“ sowie weitere interessante Wandermöglichkeiten und detaillierte Routenbeschreibungen.

 

Sollten Sie über keinen Internetanschluss verfügen, können Sie sich gerne mit der Sachbearbeiterin des Amtes für Wirtschaftsförderung und Touristik, Frau Büchel, unter der Telefonnummer 02422/507452 (geschützte E-Mail-Adresse als Grafik) in Verbindung setzen.  Prospektmaterial erhalten Sie beim Rureifel-Tourismus e.V. unter der Rufnummer 02446/805790 oder unter der Hotline 0700/34335000, E-Mail: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik.

 

Im Übrigen weisen wir darauf hin, dass im Rahmen des Projektes „Qualitätsoffensive Wandern in der Rureifel“, an dem der Kreis Düren, der Rureifel-Tourismus e.V., alle Rureifelkommunen, der Eifelverein und seine Ortsgruppen sowie ortsansässige Heimat-, Kultur- und Verkehrsvereine mitwirken, das gesamte Rureifel-Wanderwegenetz überarbeitet wird. Das derzeitige Netz soll optimiert, und dort, wo es nötig ist, entzerrt werden, damit Wanderer durch Überschneidung der Angebote nicht verwirrt werden (Reduzierung des teilweise bestehenden Schilderwaldes). Hierüber werden wir zu Beginn der Wandersaison 2011 berichten.


Wegweiser Panoramaweg-West

Unterwegs auf der Wanderroute "Panoramaweg-West":

Als Startpunkt für unseren 19,5 km langen Rundwanderweg wählen wir den Parkplatz Friedenauim Ortsteil Kreuzau (weiterer Startpunkt mit Wandertafel im Ortsteil Obermaubach), informieren uns noch kurz auf der am linken Parkplatzrand stehenden Wandertafel über die stetig bergauf und bergab führende Gesamtwanderroute mit ihren vielversprechenden „Panoramablicken“ und folgen an der vor uns liegenden Wanderwegegabelung dem geradeaus verlaufenden Weg, in dessen Richtung uns die an einem Baumstamm in Augenhöhe begegnende erste Wegbeschilderung des „Panoramaweges West“ weist, welche uns auf unserer Wanderroute an Kreuzungen und Abbiegungen kennzeichnend begleitet.

                                                     

Gut gerüstet und informiert überqueren wir über ein kleines Brückchen den Mühlenteicharm, folgen diesem entlang der Straße „Im Dröhl“ bis zum Auftreffen auf die Hauptstraße, überqueren diese und biegen hier direkt links in die Bahnhofstraße ein, die wir nach ca. 300 m gleich wieder vor dem Bahnübergangund dem Bahnhofgelände rechtsabbiegend verlassen. Begleitet von der Bahntrasse, die nun linksseitig neben uns verläuft, geht es immer weiter geradeaus biswir beim Auftreffen auf die Straße „Lohberg“ die Bahnlinie verlassen, uns linker Hand von ihr abwenden und den im weiteren Verlauf links abbiegenden Wirtschaftsweg nehmen. Dieser führt uns nun nach einem ersten leichten Anstieg aus dem Ortsteil Kreuzau in Richtung des Ortsteiles Drove, dessen Bebauung wir schon bald geradeaus im Blick haben. Nach dieser ersten Steigung zunächst rechtsabbiegend folgen wir nach einer kurzen Strecke geradeaus der Beschilderung links an der Waldfläche entlang und biegen an deren Ende rechts auf den dann kreuzenden und weiter ansteigenden Wirtschaftweg Richtung Wasserhochbehälter des Wasserwerks Concordia auf dem „Lohberg“ ab. Während wir hier den ersten Panoramafernblicküber Kreuzau, Düren, bis zum Tagebau Hambach und im weiteren Verlauf über die Obstplantagen Richtung Boich genießen können, biegen wir beim folgenden Wirtschaftsweg wieder links ab, um alsdann talwärts und alsbald rechtsabbiegend weiter berganin einen mit Strauch- und Baumbestand bewachsenen romantischen Hohlweg einzusteigen, an dessen Ende wir wieder rechts abbiegen und den Ortsteil Üdingen erreichen. Nach Überqueren der Bahntrasse wechseln wir auf die gegenüberliegende Straßenseite und biegen direkt links inRichtung Wohnbebauung des Ortsteiles Üdingen ab. Unmittelbar hinter dem Ortseingangsschild biegen wir rechts in die Straße "Im Seel" ein, folgen dieser bis zu dem kleinen Brückchen über die Rur, vor dem wir links abzweigend ruraufwärts am Sportplatz Üdingen vorbei wandern, während wir die schöne Rurauenlandschaft bis zur Rurbrücke (K 51 zwischen Üdingen und Winden) genießen.  (x1 siehe möglicheAbkürzungsvariante). Am Ende dieses Wegeteilstückes überqueren wir nach einer Rechtswendung die Straße (K 51), wenden uns nach links, überqueren die Bahntrasse und nun geht es bergan dem Straßenverlauf folgend weiter in Richtung Ortsteil Leversbach. Kurz vor dem Ortseingangsschild „Üdingen“ von Leversbach aus gesehen, biegen wir rechts auf den ansteigenden Waldwirtschaftsweg ab, wandern auf diesem weiter geradeaus bis uns ein wegweisendes Hinweisschild zur Rechtsabbiegung (zusammen mit der Beschilderung des „Josef Schramm Weges“ (4) und der „Buntsandsteinroute“) auffordert. Wir lassen den neuen Friedhof des Ortsteiles Leversbach linker Hand liegen und biegen beim nächsten querenden Wirtschaftsweg links in Richtung der Straße „Titzgarten“ ab. Nachdem es hier nochmals leicht bergan geht, belohnt uns für den bewältigten Anstieg am Ende nach Verlassen der Bebauung und Einbiegen in die Waldfläche der nächste wunderschöne Panoramablick, der sichoberhalb der Mausauel präsentiert,der sogenannte „Engelsblick“, mit seinem herrlichem Weitblick über das Rurtal.

 

Spätestens an diesem zweitenwunderschönen Panoramaortöffnen sich nun all unsere Sinne, während wir im Tal den Stausee Obermaubach erblicken, die Vögel trillern hören, den Duft der Blüten und Bäume riechen und es uns bei einem kleinen Picknick an einem der Ruhebänke schmecken lassen.


Ruheplatz am "Engelsblick"

Ruheplatz am "Engelsblick"

Von diesem auf einer Höhe von 244 m gelegenen Punkt unserer Wanderung geht es nun den richtungweisenden Hinweisschildern folgend, stetig talwärts in Richtung Stausee Obermaubach; zunächst über einen schmalen Pfad, auf dem uns Tafeln über damalige Erzfunde erzählen, alsdann, nachdem wir rechts auf den breiteren Wirtschaftsweg abgebogen und diesem gefolgt sind, immer weiter in Richtung Staudammstraße, die wir nach einer Rechtsabbiegung und Überqueren der Bahngeleise erreichen. Hier lohnt sich mit Sicherheit eine Verweildauer mit herrlichem Blick über den Stausee sowie auf die höchste Fischtreppe NRW’s und vielleicht können wir am Himmel die vom Höhenrücken der Mausauel aus startenden Paraglider beobachten, während wir uns in einem Biergarten der Obermaubacher Gastronomiebetriebe kulinarisch verwöhnen lassen.


"Stauseeblick"

"Stauseeblick"

Gestärkt und mit neuer Energie verlassen wir den Seebereich über die leicht talwärts führende „Seestraße“,  um nach ein paar Schritten auf der gegenüberliegenden Straßenseite links in die „Apollinarisstraße“ einzubiegen, der wir wieder leicht ansteigendzunächst geradeaus dann rechtsabbiegend sowie unmittelbar hiernach linksabbiegend in die Straße „Heidbüchel“ folgen. Am Ende dieser Straße geht es weiter geradeaus in Richtung Bogheim. Wir genießen den Blick über Wiesen-, Feld- und Waldbereiche, und während wir die Bebauung des Ortsteils Bogheim am Wegesende rechter Hand erblicken, biegen wir der Wegbeschilderung folgend links ab und nach kurzer Zeit geht es wieder rechts ab, sowie alsdann geradeaus Richtung Bebauung des Ortsteiles Bogheim. Beim Auftreffen auf die Straße „An der Hardt“ biegen wir links ab, folgen dem Straßenverlauf ansteigend bis zum Ende und nach einer weiteren Linksabbiegung erreichen wir den auf 300 m Höhe liegenden dritten Panoramablick, den „Eifelblick Schafsbenden“, der uns angelangt am höchsten Punkte unserer Wanderroute, eine wunderbare Weitsicht präsentiert.


"Eifelblick Schafsbenden"

"Eifelblick Schafsbenden"

Der Fernblick reicht in östlicher Richtung über die Zülpicher Börde bis hin zur Ville, sowie an klaren Tagen sogar bis zum „Kölner Dom“ und im Südosten über die Voreifel bis hin zur Kalkeifel; insgesamt 19 Blickpunkte können Sie nach der Beschreibung auf der sich dort befindlichen Tafel verfolgen.

Weiter der Beschilderung nachgehend, wandern wir leicht bergab bis zum Auftreffen auf die asphaltierte Straße (K 31), die wir überqueren, hier rechts und an der folgenden Kreuzung links in Richtung Wald (auf K 27) abbiegen. Die K 27 überqueren wir und wandern der Beschilderung nach am Waldrand entlang bis wir auf die Straße „Auf dem Hopfenberg“ auftreffen. Hier entdecken wir in Augenhöhe linksseitig an einer Eiche die dann nach links wegweisende Beschilderung, der wir in Richtung Bergheim bis zum Auftreffen auf die „Langenbroicher Straße“ folgen. Hier biegen wir rechts in die Straße „Auf dem Hügel“ ab, folgen dieser und im weiteren Verlauf geht es zunächst rechts und dann wieder links in den ersten folgenden Feldweg ab, dem wir geradeaus bis zur nächsten Rechtsabbiegung (Wegweisung in Augenhöhe) folgen. Beim nächsten Wirtschaftsweg wandern wir links ab in Richtung Waldbereich, dann wieder links mit Blick auf den Wasserhochbehälter der Stadt Düren und dann rechtsabknickend weiter in den Wald hinein, wo uns im weiteren Verlauf links ein lohnender Abstecher zum244 m über dem Meeresspiegel liegenden Eifelblick „Hemgenberg“, unserem 4. Panoramapunkt, erwartet. Von hieraus haben wir einen herrlichen Blick über die Obstwiesen im Windener Hang und die Ortslage Kreuzau ins Rurtal und auch in die Ferne. 15 Blickpunkte sind auf der Tafel beschrieben. 


"Eifelblick Hemgenberg"

"Eifelblick Hemgenberg"

Den Weg vor dem Abbiegen wieder aufnehmend, geht es nun stetig bergab, wobei wir beim Auftreffen auf den nächsten asphaltierten Weg rechts und an der folgenden Wegegabelung links abbiegen, um nach Erreichen der Straße „Im Grubengarten“ (K 39) und deren Überquerung wieder am Friedhof Winden vorbei bergan zu wandern. Hier grünen und blühen im Frühjahr die Obstbäume des Richelnberges, den wir nach Überquerung eines Hohlgrabens, danach folgender Rechts- und dannwieder Linksabbiegung stetig bergab wandernd verlassen. Nachdem unser Blick rechter Hand auf die Kirchturmspitze der Kirche des Ortsteiles Kreuzau fällt und wir unten im Tal das Wasser der Rur durch die Baumlücken hervorblitzen sehen, wandern wir der Wegbeschreibung nach noch einmal rechts und dann wieder links (vorbei an Wiesengattern) und erreichen auch schon mit Blick auf die vor uns liegenden Fabrikhallen die folgende Straße, die  K 29, in die wir rechts einbiegen und die uns nach Überqueren der Rur direkt wieder linksabbiegend zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz Friedenau im Ortsteil Kreuzau, bringt.

Abkürzungsvariante und Übersichtskarte der Wanderstrecke

x1 Abkürzungsvariante:          

Nach Überqueren der Rurbrücke biegen wir hier rechts in Richtung Winden ab, überqueren die Maubacherstraße, biegen hier links kurz in Richtung Untermaubach ab und wandern beim nächsten rechtsabknickenden und steil bergan führenden Wirtschaftswegepfad in Richtung Eifelblick Hemgenberg“, von woaus der Rückweg wie oben beschrieben gewählt werden kann.

 

A) Attraktionen/Besonderheiten auf dem Weg:

 

1. Fernblick vom „Lohberg“

2. Aussichtspunkt „Engelsblick“

3. Eifelblick „Schafsbenden“,

4. Eifelblick „Hemgenberg“,

5. Stausee Obermaubach mit Fischtreppe,

6. Obstbaumbestand sowie schöne Wald- und Wiesenbereiche.

 

B) Einkehrmöglichkeiten:

 

1. Landgasthof „Zum Pfännchen“, Dorfstraße 77, Kreuzau-Üdingen

2. Restaurant Künster, Zur Schönen Aussicht 4, Kreuzau-Bilstein,

3. Restaurant „Strepp am See“, Am Staussee 2, Kreuzau-Obermaubach

    sowie alle weiteren Cafe- und Gastronomiebetriebe in Obermaubach,

4. Gaststätte Hassert, Burgplatz 1, Kreuzau-Untermaubach.

  

 

 

Übersichtskarte der Wanderstrecke:

Übersichtskarte der Wanderstrecke