Frühlingszeit - Sommerzeit - Wanderzeit
Der Eifelsteig
Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen wurde unter dem Motto: "Wo Fels und Wasser dich begleiten" der neue zertifizierte Premiumwanderweg "Eifelsteig" (http://www.eifelsteig.de (ext. Link), ein Weitwanderweg von insgesamt 10 Premiumwanderwegen bundesweit, am Wochenende 26./27. April 2008 mitsamt einiger "Erlebnisschleifen" und "Partnerwege", "häppchenweise" auf zahlreichen Etappen eröffnet. Auf einer Gesamtlänge von knapp 300 km schlängelt sich der perfekt ausgeschilderte "Eifelsteig" zwischen Aachen und Trier auf naturbelassenen Pfaden, durch stille Flusstäler vorbei an traumhaften Ausblicken, entlang abenteuerlichen Felsformationen, führt mitten durch den Deutsch-Belgischen Naturpark und den Nationalpark Eifel und verbindet hier zahlreiche Eifelhöhepunkte miteinander.
Die Partnerwege des Eifelsteiges stehen in den Punkten Qualität und Attraktivität der vorgenannten Hauptstrecke in nichts nach und entsprechen ebenfalls den strengen Kriterien des Deutschen Wanderverbandes im Hinblick auf naturnahe Wanderstrecken mit schönen Aussichten - möglichst ohne Asphalt. Sie spiegeln nahezu alle Schönheiten der Eifel auf kleinstem Raum wider.
Zwei dieser zum Premiumwanderweg "Eifelsteig" gehörenden Partnerwege, die durch einen Teil des Nationalparks Eifel verlaufen und außergewöhnliche Panorama-Ausblicke bieten, liegen in unserer Rureifelregion, in der die Rur und die Buntsandsteinfelsen malerisch das Landschaftsbild des Rurtals prägen. Die zahlreichen Wälder und Bachtäler vermitteln jedem Wanderer das Gefühl, die unberührte Natur erleben zu dürfen.
Bei diesen beiden Partnerwegen handelt es sich einmal um die vom Ortsteil Kreuzau ausgehende "Buntsandstein-Route" und zum anderen um die "Bachtäler-Höhenroute", die durch die Rureifelkommunen Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Nideggen am Sonntag, dem 27. April 2008, bei strahlendem Frühlingswetter gemeinsam im Rahmen von zwei geführten Eröffnungswanderungen, erstmalig "eingeweiht" wurden. Zur Eröffnung der "Buntsandstein-Route" begrüßte der Bürgermeister der Gemeinde Kreuzau, Herr Walter Ramm, am Eröffnungstage morgens um 9.00 Uhr auf dem Parkplatz am Ortseingang des Ortsteiles Obermaubach bei strahlendem Frühlingswetter die anwesenden Wanderfreunde und gab Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte des "Eifelsteiges" und seinen Partnerwegen.
Nach einem fröhlichen Wanderspruch durch den Bezirksvorsitzenden des Eifelvereins, Herrn Josef Hüttemann, ging es begleitet von der morgendlichen Sonne dem Rurverlauf bis hin zum Stausee Obermaubach folgend munter los, um dann nach stetigem Anstieg auf den Höhenrücken der Mausauel -den Markierungszeichen der Buntsandstein-Route folgend-
den 260 m über dem Meeresspiegel liegenden Eifelblick "Waldkapelle" zu erreichen. Bei einer kurzen Rast konnte man hier den ausgezeichneten Panoramablick sowohl in die Ferne als auch auf den Ortsteil Obermaubach mit Stausee, Dammkrone und eingebauter Fischtreppe in vollen Zügen genießen.
Weiter ging es Richtung Nideggen, wobei am landschaftlich überaus reizvollen Aussichtspunkt "Eugenienstein" wieder nach kurzem intensiven Anstieg eine Verschnaufpause nötig war.
Bei einem Zwischenstopp in Nideggen mit kurzem Hallo durch Herrn Bürgermeister Hönscheid ging es weiter zum Zielort Heimbach.
Die zweite begleitete Wanderung, die "Bachtäler - Höhenroute", wurde von Simonskall über Schmidt nach Heimbach geführt. Beide Wandergruppen wurden dort durch den Bürgermeister der Stadt Heimbach, Herrn Bert Züll, unter Präsentation von "Eifeler" Produkten sowie eines Unterhaltungsprogramm erwartet und begrüßt.
Die zweite begleitete Wanderung, die "Bachtäler - Höhenroute", wurde von Simonskall über Schmidt nach Heimbach geführt. Beide Wandergruppen wurden dort durch den Bürgermeister der Stadt Heimbach, Herrn Bert Züll, unter Präsentation von "Eifeler" Produkten sowie eines Unterhaltungsprogramm erwartet und begrüßt.
Kurzbeschreibung der Buntsandstein-Route:
Die Buntsandstein-Route beginnt am Bahnhof Kreuzau, verlässt die Ortslage und verläuft durch die Ruraue bis nach Üdingen. Dort steigt der Weg allmählich an, so dass auf der Mausauel das beeindruckende Panorama des Stausees Obermaubach genossen werden kann. Über den Eugenienstein und oberhalb der Rather Felsen erreicht die Route auf verschlungenen, naturnahen Pfaden durch das Hindenburgtor und die Felsengruppe der Christinenley schließlich Nideggen und wird Ihrem Namen auch in der Folge mehr als gerecht.
Vom Marktplatz in Nideggen verläuft der Partnerweg des Eifelsteiges zunächst unterhalb der Burg, dann entlang der Effelsfelsen und durch den Kühlenbusch nach Abenden. Zwischen Abenden und Hausen wird erstmals der Rand des Nationalparks Eifel berührt und auf den letzten 5 Kilometern bis nach Heimbach stellt sich den Wanderern nur noch der Hausener Busch in den Weg. Dieser ist jedoch schnell erklommen und die kleinste Stadt in NRW lockt mit gastronomischen Angeboten.
Von Heimbach führt die nun stetig ansteigende Buntsandstein-Route durch den Nationalpark bis zum "Schwarzen Kreuz" auf dem Kermeter, um von dort zur Urftstaumauer abzusteigen und schließlich nach etwas mehr als 40 km auf den Eifelsteig zu treffen.
Die Buntsandstein-Route wird zwischen Kreuzau und Heimbach von der Rurtalbahn "begleitet". Für Wanderer bietet sich also die perfekte Gelegenheit zum Bahnwandern: Sie können Ihre individuelle Wanderung an einem der 11 Haltepunkte beginnen und enden lassen oder mit einer kurzen Bahnfahrt unterbrechen, um zu Ihrer nächsten Etappe auf der Buntsandstein-Route zu gelangen.
Die Buntsandstein-Route lässt sich bequem in 3 Tagesetappen erwandern:
Von Kreuzau bis nach Nideggen (13,3 km), von Nideggen nach Heimbach (15,6 km) und schließlich von Heimbach bis zur Urftstaumauer (9,3 km). Von dort bietet es sich in den Sommermonaten an, mit der Rurseeschifffahrt über Rurberg zunächst nach Schwammenauel und von dort mit der Rurseebahn oder auf einer knapp einstündigen Wanderung entlang des Staubeckens nach Heimbach zurückzukehren.
Vom Marktplatz in Nideggen verläuft der Partnerweg des Eifelsteiges zunächst unterhalb der Burg, dann entlang der Effelsfelsen und durch den Kühlenbusch nach Abenden. Zwischen Abenden und Hausen wird erstmals der Rand des Nationalparks Eifel berührt und auf den letzten 5 Kilometern bis nach Heimbach stellt sich den Wanderern nur noch der Hausener Busch in den Weg. Dieser ist jedoch schnell erklommen und die kleinste Stadt in NRW lockt mit gastronomischen Angeboten.
Von Heimbach führt die nun stetig ansteigende Buntsandstein-Route durch den Nationalpark bis zum "Schwarzen Kreuz" auf dem Kermeter, um von dort zur Urftstaumauer abzusteigen und schließlich nach etwas mehr als 40 km auf den Eifelsteig zu treffen.
Die Buntsandstein-Route wird zwischen Kreuzau und Heimbach von der Rurtalbahn "begleitet". Für Wanderer bietet sich also die perfekte Gelegenheit zum Bahnwandern: Sie können Ihre individuelle Wanderung an einem der 11 Haltepunkte beginnen und enden lassen oder mit einer kurzen Bahnfahrt unterbrechen, um zu Ihrer nächsten Etappe auf der Buntsandstein-Route zu gelangen.
Die Buntsandstein-Route lässt sich bequem in 3 Tagesetappen erwandern:
Von Kreuzau bis nach Nideggen (13,3 km), von Nideggen nach Heimbach (15,6 km) und schließlich von Heimbach bis zur Urftstaumauer (9,3 km). Von dort bietet es sich in den Sommermonaten an, mit der Rurseeschifffahrt über Rurberg zunächst nach Schwammenauel und von dort mit der Rurseebahn oder auf einer knapp einstündigen Wanderung entlang des Staubeckens nach Heimbach zurückzukehren.
Kurzbeschreibung der Bachtäler-Höhenroute:
Die Bachtäler-Höhenroute beginnt in Zweifall, von wo aus ein Verbindungsweg die Möglichkeit anbietet, über die Stolberger Kupferroute sowohl die Kupferstadt selber (13,5 km), als auch den Eifelsteig zwischen Friesenrath und Rott zu erreichen (6,4) km.
Folgt man der Route stattdessen in Richtung Rureifel, wandert man zunächst entlang des Hassel- und des Gieschetbachs und steigt von dort stetig durch Fichtenforste des Hürtgenwaldes bergan. Wenige hundert Meter hinter dem Pilgerdenkmal bietet sich erstmals die Möglichkeit, einen freien Blick in das Aachener Land zu werfen. Sie passieren die Ringsiedlung Raffelsbrand sowie das renaturierte Hochmoor Todtenbruch und erreichen nach einem kurzen steilen Abstieg hinab in Kalltal schließlich Simonskall.
Von Simonskall verläuft die Bachtäler-Höhenroute durch das Kalltal vorbei an einem beeindruckenden geologischen Felssattel und folgt dann dem wunderschönen Huschelbachtal hinauf in Richtung Schmidt. Auch dort bieten sich an mehreren Stellen beeindruckende Panoramablicke in die Kölner Bucht sowie auf den Nationalpark Eifel mit dem Höhenzug des Kermeter und dem Rursee, zu dem jetzt durch ein weiteres Bachtal in Richtung Eschauel hinabgestiegen wird. Kaum auf Seeniveau angekommen, führt die Bachtäler-Höhenroute wieder bergan zum Eifel-Blick "Schöne Aussicht" auf der Simonsley, wo die Wanderer ein atemberaubendes Panorama in südlicher Richtung mit Blick auf den Rursee und den Kermeter erwartet. Vorbei an einem weiteren Aussichtspunkt geht es wieder hinab zum Rursee, entlang dessen Ufer man schließlich Schwammenauel erreicht.
Über die Staumauer gelangt man in den Nationalpark Eifel und wandert zunächst wiederum entlang des Seeufers, bevor durch das Hohenbachtal der Kermeter erklommen wird. Auf der "Hirschley" bietet das Pendant des Rursee-Südufers zur "Schönen Aussicht" wiederum einen eindrucksvollen Ausblick. Nun ist der Kermeter so gut wie "bezwungen" und ab dem "Schwarzen Kreuz" steigt die Bachtäler-Höhenoute hinab zur Urftstaumauer und erreicht schließlich nach rund 38 km den Eifelsteig.
Die Bachtäler-Höhenroute lässt sich bequem in 3 Tagesetappen erwandern:
Von Zweifall nach Simonskall (15,5 km), von Simonskall über Schwammenauel nach Heimbach (17,6 km) und von Heimbach über Schwammenauel bis zur Urftstaumauer (11,6 km). Von dort bietet es sich in den Sommermonaten an, mit der Rurseeschifffahrt über Rurberg zunächst nach Schwammenauel und von dort mit der Rurseebahn oder auf einer knapp einstündigen Wanderung entlang des Staubeckens nach Heimbach zurückzukehren.
Folgt man der Route stattdessen in Richtung Rureifel, wandert man zunächst entlang des Hassel- und des Gieschetbachs und steigt von dort stetig durch Fichtenforste des Hürtgenwaldes bergan. Wenige hundert Meter hinter dem Pilgerdenkmal bietet sich erstmals die Möglichkeit, einen freien Blick in das Aachener Land zu werfen. Sie passieren die Ringsiedlung Raffelsbrand sowie das renaturierte Hochmoor Todtenbruch und erreichen nach einem kurzen steilen Abstieg hinab in Kalltal schließlich Simonskall.
Von Simonskall verläuft die Bachtäler-Höhenroute durch das Kalltal vorbei an einem beeindruckenden geologischen Felssattel und folgt dann dem wunderschönen Huschelbachtal hinauf in Richtung Schmidt. Auch dort bieten sich an mehreren Stellen beeindruckende Panoramablicke in die Kölner Bucht sowie auf den Nationalpark Eifel mit dem Höhenzug des Kermeter und dem Rursee, zu dem jetzt durch ein weiteres Bachtal in Richtung Eschauel hinabgestiegen wird. Kaum auf Seeniveau angekommen, führt die Bachtäler-Höhenroute wieder bergan zum Eifel-Blick "Schöne Aussicht" auf der Simonsley, wo die Wanderer ein atemberaubendes Panorama in südlicher Richtung mit Blick auf den Rursee und den Kermeter erwartet. Vorbei an einem weiteren Aussichtspunkt geht es wieder hinab zum Rursee, entlang dessen Ufer man schließlich Schwammenauel erreicht.
Über die Staumauer gelangt man in den Nationalpark Eifel und wandert zunächst wiederum entlang des Seeufers, bevor durch das Hohenbachtal der Kermeter erklommen wird. Auf der "Hirschley" bietet das Pendant des Rursee-Südufers zur "Schönen Aussicht" wiederum einen eindrucksvollen Ausblick. Nun ist der Kermeter so gut wie "bezwungen" und ab dem "Schwarzen Kreuz" steigt die Bachtäler-Höhenoute hinab zur Urftstaumauer und erreicht schließlich nach rund 38 km den Eifelsteig.
Die Bachtäler-Höhenroute lässt sich bequem in 3 Tagesetappen erwandern:
Von Zweifall nach Simonskall (15,5 km), von Simonskall über Schwammenauel nach Heimbach (17,6 km) und von Heimbach über Schwammenauel bis zur Urftstaumauer (11,6 km). Von dort bietet es sich in den Sommermonaten an, mit der Rurseeschifffahrt über Rurberg zunächst nach Schwammenauel und von dort mit der Rurseebahn oder auf einer knapp einstündigen Wanderung entlang des Staubeckens nach Heimbach zurückzukehren.
Herbstzeit - Wanderzeit - Naturerlebniszeit
Des Weiteren wird an dieser Stelle bereits berichtet, dass nach den Sommerferien, also auf jeden Fall zur Herbst-Wander-Saison, drei neue Rundwanderwege für das Gemeindegebiet Kreuzau in neu aufgelegten Flyern vorgestellt werden, auf die Sie sich durch die nachstehende Beschreibung bereits freuen können. Diese Flyer werden Bestandteil einer vom Rureifel-Tourismis e.V. erstellten Sammelmappe unter der Bezeichnung "Wanderland Rureifel" mit ausführlich beschriebenen Wandermöglichkeiten in alle 4 Rureifel-Kommunen Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Nideggen.
Nachstehend werden Ihnen die vorerwähnten neuen Rundwanderwege mit ihren Wander- und Naturerlebnismöglichkeiten bereits schmackhaft gemacht:
>> Der "Panoramaweg"
Der insgesamt 19 km lange "Panoramaweg" führt Sie vom Parkplatz Friedenau im Zentralort Kreuzau aus über Üdingen, Leversbach nach Obermaubach bis zum Stausee und von dort aus über Bogheim an Bilstein vorbei nach Bergheim und oberhalb von Winden über Schneidhausen zurück zum Ausgangspunkt. Eine Abkürzung bietet sich an der Rurbrücke zwischen Kreuzau und Üdingen. Hier kann man auch an Winden vorbei direkt Richtung Bergheim gelangen. Ständig bergauf und bergab wandernd bieten sich die unterschiedlichsten Panoramablicke.
Der erste Fernblick befindet sich am Wasserhochbehälter des Wasserwerks Concordia am Lohberg. Während die Sicht durch Baumbewuchs Richtung Winden und Kreuzau versperrt ist, haben Sie in anderer Richtung den Ortsteil Drove und die Obstwiesen von Boich im Blick. Über einen romantischen Hohlweg geht es bergab nach Üdingen entlang der Rur bis zur Rurbrücke. Hier können Sie die erwähnte Abkürzung wählen bzw. wieder leicht ansteigend bis zum Ortseingang und am Waldrand vorbei Richtung Leversbach wandern. In Höhe des neuen Friedhofes in Leversbach haben Sie einen herrlichen Weitblick auf die Obstwiesen von Leversbach und Boich. Am Aussichtspunkt "Engelsblick" erschließt sich Ihnen ein herrlicher Panoramablick auf Schlagstein, die Burg Maubach, das Rurtal und den Stausee Obermaubach.
Am Ortsrand von Obermaubach vorbei führt der Weg nach Bogheim zum Eifelblick "Schafsbenden" oberhalb des Ortsteils Bogheim am Waldrand. Dieser Eifelblick bietet Ihnen u. a. in Richtung Osten einen Fernblick über die Zülpicher Börde bis hin zur Ville, wobei an klaren Tagen auch der "Kölner Dom" zu erkennen ist. Im Südosten schweift der Blick über die Voreifel bis hin zur Kalkeifel. Es gibt insgesamt 19 beschriebene Blickpunkte. Ohne erneut ansteigen zu müssen, geht es an Bilstein vorbei durch Bergheim zum Aussichtspunkt Eifelblick "Hemgenberg", der auf 253 m Höhe oberhalb von Winden liegt.
Hier haben Sie 15 Blickpunkte; unter anderem den 1981 fertig gestellten Kölner Fernmeldeturm "Colonius". Genießen Sie hier den Blick ins Rurtal und auf die Obstwiesen im Windener Hang. Nach kurzem Ab- und Wiederaufstieg erreichen Sie den "Bonsbusch", von dessen Rand aus Sie einen herrlichen Weitblick auf die unterschiedliche Feld-, Wald- und Wiesenlandschaften in westlicher Richtung haben.
>> Der "Panoramaweg"
Der insgesamt 19 km lange "Panoramaweg" führt Sie vom Parkplatz Friedenau im Zentralort Kreuzau aus über Üdingen, Leversbach nach Obermaubach bis zum Stausee und von dort aus über Bogheim an Bilstein vorbei nach Bergheim und oberhalb von Winden über Schneidhausen zurück zum Ausgangspunkt. Eine Abkürzung bietet sich an der Rurbrücke zwischen Kreuzau und Üdingen. Hier kann man auch an Winden vorbei direkt Richtung Bergheim gelangen. Ständig bergauf und bergab wandernd bieten sich die unterschiedlichsten Panoramablicke.
Der erste Fernblick befindet sich am Wasserhochbehälter des Wasserwerks Concordia am Lohberg. Während die Sicht durch Baumbewuchs Richtung Winden und Kreuzau versperrt ist, haben Sie in anderer Richtung den Ortsteil Drove und die Obstwiesen von Boich im Blick. Über einen romantischen Hohlweg geht es bergab nach Üdingen entlang der Rur bis zur Rurbrücke. Hier können Sie die erwähnte Abkürzung wählen bzw. wieder leicht ansteigend bis zum Ortseingang und am Waldrand vorbei Richtung Leversbach wandern. In Höhe des neuen Friedhofes in Leversbach haben Sie einen herrlichen Weitblick auf die Obstwiesen von Leversbach und Boich. Am Aussichtspunkt "Engelsblick" erschließt sich Ihnen ein herrlicher Panoramablick auf Schlagstein, die Burg Maubach, das Rurtal und den Stausee Obermaubach.
Am Ortsrand von Obermaubach vorbei führt der Weg nach Bogheim zum Eifelblick "Schafsbenden" oberhalb des Ortsteils Bogheim am Waldrand. Dieser Eifelblick bietet Ihnen u. a. in Richtung Osten einen Fernblick über die Zülpicher Börde bis hin zur Ville, wobei an klaren Tagen auch der "Kölner Dom" zu erkennen ist. Im Südosten schweift der Blick über die Voreifel bis hin zur Kalkeifel. Es gibt insgesamt 19 beschriebene Blickpunkte. Ohne erneut ansteigen zu müssen, geht es an Bilstein vorbei durch Bergheim zum Aussichtspunkt Eifelblick "Hemgenberg", der auf 253 m Höhe oberhalb von Winden liegt.
Hier haben Sie 15 Blickpunkte; unter anderem den 1981 fertig gestellten Kölner Fernmeldeturm "Colonius". Genießen Sie hier den Blick ins Rurtal und auf die Obstwiesen im Windener Hang. Nach kurzem Ab- und Wiederaufstieg erreichen Sie den "Bonsbusch", von dessen Rand aus Sie einen herrlichen Weitblick auf die unterschiedliche Feld-, Wald- und Wiesenlandschaften in westlicher Richtung haben.
>> Der "Wassererlebnispfad"
Auf einer Gesamtstrecke von 23 km führt Sie der Wassererlebnispfad von Kreuzau aus ruraufwärts wandernd bis Obermaubach. Auf dieser Strecke werden jeweils an entsprechenden Wehranlagen in der Rur die sechs denkmalgeschützten Mühlenteiche abgeleitet. Es handelt sich um den Kreuzau/Niederauer Teich, den Lendersdorfer Teich, den Windener Teich, den Oberschneidhausener Teich (in Üdingen), den Hochkoppelteich und den Untermaubacher Teich. Die Teiche sind überwiegend im Spätmittelalter entstanden und dienten seinerzeit dem Betreiben von Mühlen bzw. von privaten Kraftwerken.
Auch heute sind sie noch von großer Bedeutung für die in der Papierindustrie ansässigen Firmen in Kreuzau und Untermaubach. An jedem Mühlenteichabzweig befindet sich ein Schütz. Hiermit wird der Wasserstand des Mühlenteiches reguliert. Wundern Sie sich nicht über die zahlreichen umgestürzten Bäume in der Rur. Die Unterhaltung der Rur erfolgt seit Jahren auch unter ökologischen Gesichtspunkten.
Eine Beseitigung umgestürzter Bäume erfolgt nur noch dann, wenn der Wasserabfluss in erheblichem Maße beeinträchtigt ist. Vor der Ortslage Obermaubach erreichen Sie zunächst die Wassergewinnungsanlage der Stadtwerke Düren und gelangen zum Stausee. Der Staudamm wurde vor kurzem grundlegend saniert und hat jetzt auch eine völlig neue Attraktion. Auf einer Länge von ca. 200 m wurde eine Fischtreppe gebaut. Mit dieser Fischtreppe wird ein Höhenunterschied von 5,90 m überwunden. Ein Beobachtungspodest lädt Sie dazu ein, den wandernden Fischen zuzuschauen. Von diesem Punkt aus kann man auch Paragleiter beobachten, die im gegenüberliegenden Waldhang starten und auf dem Sportplatz landen.
Im weiteren Streckenverlauf gilt es alsdann den Stausee zu umrunden, wobei sich auf der gesamten Wegestrecke eindrucksvolle Blicke auf Ruhe- und Brutplätze zahlreicher Wasservogelarten bieten. Nach der Stauseeumrundung führt Sie der Rückweg durch das Rinnebach- und Effelsbachtal über Untermaubach zum Bilsteiner Weiher. Im weiteren Verlauf wandern Sie an einem Wasserhochbehälter der Stadtwerke Düren vorbei und gelangen zum Eifelblick "Hemgenberg". Genießen Sie hier die Fernsicht bis hin zum Siebengebirge. Über den Höhenrücken oberhalb von Winden haben Sie den ständigen Blickkontakt ins Rurtal und gelangen talwärts zum Ausgangspunkt zurück.
Auf einer Gesamtstrecke von 23 km führt Sie der Wassererlebnispfad von Kreuzau aus ruraufwärts wandernd bis Obermaubach. Auf dieser Strecke werden jeweils an entsprechenden Wehranlagen in der Rur die sechs denkmalgeschützten Mühlenteiche abgeleitet. Es handelt sich um den Kreuzau/Niederauer Teich, den Lendersdorfer Teich, den Windener Teich, den Oberschneidhausener Teich (in Üdingen), den Hochkoppelteich und den Untermaubacher Teich. Die Teiche sind überwiegend im Spätmittelalter entstanden und dienten seinerzeit dem Betreiben von Mühlen bzw. von privaten Kraftwerken.
Auch heute sind sie noch von großer Bedeutung für die in der Papierindustrie ansässigen Firmen in Kreuzau und Untermaubach. An jedem Mühlenteichabzweig befindet sich ein Schütz. Hiermit wird der Wasserstand des Mühlenteiches reguliert. Wundern Sie sich nicht über die zahlreichen umgestürzten Bäume in der Rur. Die Unterhaltung der Rur erfolgt seit Jahren auch unter ökologischen Gesichtspunkten.
Eine Beseitigung umgestürzter Bäume erfolgt nur noch dann, wenn der Wasserabfluss in erheblichem Maße beeinträchtigt ist. Vor der Ortslage Obermaubach erreichen Sie zunächst die Wassergewinnungsanlage der Stadtwerke Düren und gelangen zum Stausee. Der Staudamm wurde vor kurzem grundlegend saniert und hat jetzt auch eine völlig neue Attraktion. Auf einer Länge von ca. 200 m wurde eine Fischtreppe gebaut. Mit dieser Fischtreppe wird ein Höhenunterschied von 5,90 m überwunden. Ein Beobachtungspodest lädt Sie dazu ein, den wandernden Fischen zuzuschauen. Von diesem Punkt aus kann man auch Paragleiter beobachten, die im gegenüberliegenden Waldhang starten und auf dem Sportplatz landen.
Im weiteren Streckenverlauf gilt es alsdann den Stausee zu umrunden, wobei sich auf der gesamten Wegestrecke eindrucksvolle Blicke auf Ruhe- und Brutplätze zahlreicher Wasservogelarten bieten. Nach der Stauseeumrundung führt Sie der Rückweg durch das Rinnebach- und Effelsbachtal über Untermaubach zum Bilsteiner Weiher. Im weiteren Verlauf wandern Sie an einem Wasserhochbehälter der Stadtwerke Düren vorbei und gelangen zum Eifelblick "Hemgenberg". Genießen Sie hier die Fernsicht bis hin zum Siebengebirge. Über den Höhenrücken oberhalb von Winden haben Sie den ständigen Blickkontakt ins Rurtal und gelangen talwärts zum Ausgangspunkt zurück.
>>"Rundweg Drover Heide"
Dieser Rundwanderweg führt Sie durch das überregional bedeutsame Natur- und Vogelschutzgebiet "Drover Heide" und bietet sowohl dem geübten Wanderer und Naturfreund als auch dem erholungssuchenden Spaziergänger die Erkundung eines vielfältigen Heideerlebnisses. Das langjährig genutzte militärische Übungsgelände mit einer Fläche von insgesamt 680 ha, auf dem ehemals Soldaten ins Manöver zogen und Panzer über die Hügel rollten, stellt nun nach Beendigung der militärischen Nutzung einen bedeutsamen Lebensraum für seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten dar.
Insbesondere störungsempfindliche Brut- und Gastvögel, wie z.B. der Ziegenmelker, die Heidelerche, der Raubwürger und der Neuntöter haben sich in diesem europäischen Schutzgebiet angesiedelt und hier in den Ruhezonen ihre Rückzugs- und Überlebensräume gefunden. Aufgrund eines Pflegekonzeptes zur Erhaltung der Heide wurden große Bereiche eingezäunt und mit Schafen, Ziegen und Rindern beweidet, die den "Auftrag" haben, kauend Gras, Büsche und Birken in Schacht zu halten, damit der typische Heidecharakter nicht verloren geht. Eine regelmäßige Pflege durch Mahd und/oder Beweidung ist erforderlich, um die Heidelandschaft nicht nur für die in ihr lebenden Vogelarten, sondern insbesondere auch für das Naturerleben der Menschen offen zu halten. Dieses Gebiet dient der naturverträglichen und wohnungsnahen Erholung der örtlichen Bevölkerung aus den Anrainergemeinden und aus dem weiteren regionalen Umfeld.
Sie haben einmal die Möglichkeit, auf einer Gesamtlänge von 14,1 km diese abwechslungsreiche Heidelandschaft mit den offenen Heide- und Waldbereichen sowie zahlreichen Kleingewässern wandernd zu umrunden und dabei all das zu sehen, was die Heidelandschaft aus Sicht des Naturschutzes aber auch im Hinblick auf die Erholungsqualität des Besuchers so kostbar macht. Des Weiteren laden Sie kleinere Alternativstrecken durch Nutzung von markierten Querwegen dazu ein, die Vielfalt dieser reizvollen Landschaft zu genießen, wobei die Heideblüte im Monat August eine besondere Augenweide darstellt. Am westlichen Heiderand können Sie eine noch aus römischer Zeit stammende Quelle, den sogenannten "Helje Pötz" als Bestandteil eines Bodendenkmals bestaunen.
Dieser Rundwanderweg führt Sie durch das überregional bedeutsame Natur- und Vogelschutzgebiet "Drover Heide" und bietet sowohl dem geübten Wanderer und Naturfreund als auch dem erholungssuchenden Spaziergänger die Erkundung eines vielfältigen Heideerlebnisses. Das langjährig genutzte militärische Übungsgelände mit einer Fläche von insgesamt 680 ha, auf dem ehemals Soldaten ins Manöver zogen und Panzer über die Hügel rollten, stellt nun nach Beendigung der militärischen Nutzung einen bedeutsamen Lebensraum für seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten dar.
Insbesondere störungsempfindliche Brut- und Gastvögel, wie z.B. der Ziegenmelker, die Heidelerche, der Raubwürger und der Neuntöter haben sich in diesem europäischen Schutzgebiet angesiedelt und hier in den Ruhezonen ihre Rückzugs- und Überlebensräume gefunden. Aufgrund eines Pflegekonzeptes zur Erhaltung der Heide wurden große Bereiche eingezäunt und mit Schafen, Ziegen und Rindern beweidet, die den "Auftrag" haben, kauend Gras, Büsche und Birken in Schacht zu halten, damit der typische Heidecharakter nicht verloren geht. Eine regelmäßige Pflege durch Mahd und/oder Beweidung ist erforderlich, um die Heidelandschaft nicht nur für die in ihr lebenden Vogelarten, sondern insbesondere auch für das Naturerleben der Menschen offen zu halten. Dieses Gebiet dient der naturverträglichen und wohnungsnahen Erholung der örtlichen Bevölkerung aus den Anrainergemeinden und aus dem weiteren regionalen Umfeld.
Sie haben einmal die Möglichkeit, auf einer Gesamtlänge von 14,1 km diese abwechslungsreiche Heidelandschaft mit den offenen Heide- und Waldbereichen sowie zahlreichen Kleingewässern wandernd zu umrunden und dabei all das zu sehen, was die Heidelandschaft aus Sicht des Naturschutzes aber auch im Hinblick auf die Erholungsqualität des Besuchers so kostbar macht. Des Weiteren laden Sie kleinere Alternativstrecken durch Nutzung von markierten Querwegen dazu ein, die Vielfalt dieser reizvollen Landschaft zu genießen, wobei die Heideblüte im Monat August eine besondere Augenweide darstellt. Am westlichen Heiderand können Sie eine noch aus römischer Zeit stammende Quelle, den sogenannten "Helje Pötz" als Bestandteil eines Bodendenkmals bestaunen.
>>"Barrierefreies Wandern"
Für die nahe Zukunft sind zwei barrierefreie Wanderwege geplant. Zum einen soll in der "Drover Heide" ein Weg entsprechend ausgebaut werden. Der zweite barrierefreie Wanderweg ist von Obermaubach in Richtung Zerkall vorgesehen.
Für die nahe Zukunft sind zwei barrierefreie Wanderwege geplant. Zum einen soll in der "Drover Heide" ein Weg entsprechend ausgebaut werden. Der zweite barrierefreie Wanderweg ist von Obermaubach in Richtung Zerkall vorgesehen.











